2. Interview

Ich leitete ein Interview mit meinem Opa, Thomas Harr, über seinen Vater, Henry. Hier steht ein Teil von unserem Gespräch.

 

Abby: Du hast mir schon gesagt, dass Pop-pop in Tunisia gekämpft hat und verwundet wurde. Das war 1942, oder?

Thomas: ‘43.

A: Ach so, ‘43. Er hat sich aber in ‘42 eingeschrieben?

T: Ja, und nach seiner Verletzung hat er Kriegsanleihen verkauft, bis ‘44.

A: Und er hat Nana während dieser Zeit kennengelernt?

T: Oder kurz davor. Ich weiß nicht ob es vor oder nach seiner Zeit in Tunisia war. Aber sie haben 1944 geheiratet.

A: Wow. Haben sie jemals darüber geredet, wie es war, während eines Weltkriegs zu heiraten?

T: Nein, nie. Niemand in ihrer Generation hat über den Krieg geredet.

A: Also hast du als Kind gewusst, das dein Vater im Krieg gewesen war? Was dachtest du über seine Erfahrung?

T: Na ja, er hat nie darüber geredet. Er hielte sich nicht für ein Held, er hat einfach seine Pflicht gemacht, und dann ist er weitergegangen. Wir wussten natürlich, dass er in dem Krieg gekämpft hatte, wegen seines Beins. Und er konnte seinen Ellbogen nicht biegen, wegen der Verletzung. Aber er hat gar nicht über den Krieg geredet.

A: Du hast mir dieses Foto von Pop-pop geschickt, das muss irgendwann nach seiner Verletzung sein, oder?

T: Das Foto mit ihm und seiner Mutter?

A: Nein, nur mit ihm.

T: Ach so, ja, das ist, ich weiß nicht genau wann. Er trägt keine Jacke, also es muss warm sein. Also vielleicht Frühling ‘44. Er steht im Garten von meinen Großeltern.

A: In Perkasie, oder? Also hat er 1944 immer noch mit seinen Eltern gelebt?

T: Ja, sie hatten eine Farm mit Pferden. Ich habe sie oft besucht, als ich ein Kind war.